Meldungen aus dem Kunstgeschehen 2013-2014

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Geschrieben von: Administrator
Donnerstag, den 12. Oktober 2006 um 10:00 Uhr

Archiv 2014 / 2013

Künstlerloge Ratingen

Renate Behla

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Einblick in ihre vielseitigen Arbeiten gibt Renate Behla mit Beispielen aus verschiedenen Werkgruppen und damit gewährt sie auch einen Blick ins Verborgene. Bekanntes, bereits Gesehenes und die mythische Bedeutung kann ahnend erfasst werden. Hier zeigt sich offenbar ein kollektives Bildgedächtnis, das sich zwar auf variantenreiche, aber doch vergleichbare Art immer wieder Bahn bricht, weil es im Kern um etwas Existenzielles und somit auch Ewiges kreist. Oft wird die Grenze vom Realen ins Irreale überschritten. Zeichnen ermöglicht – wie alle künstlerischen Darstellungen – immer auch die
Übertragung von inneren Wahrnehmungen und Ideen auf die Ebene einer analogen Vorstellungswelt. Renate Behlas Werke waren mehrfach in der Grossen Kunstausstellung NRW im Museum Kunstpalast, in München im Haus der Kunst, sowie in nationalen und internationalen Galerien und Institutionen zu sehen.
Vernissage 7.November 2014, 19 Uhr , Künstlerloge Ratingen Calor-Emag-Straße 7, Ratingen. Ausstellung bis 4. Januar 2015.

ART-ECK

C. U. Frank

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Unter dem Titel " Ein Engel band mich an seine Flügel" zeigt die Galerie ART-ECK in Solingen Arbeiten von C.U. Frank im Zeitraum vom 6.November bis 7. Dezember 2014. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Düsseldorf und ist bekannt für ihre Werke, die sie mit der Rückseite dem Betrachter präsentiert. Vernissage Donnerstag 6. November 19:00 Uhr. Galerie ART-ECK, Solingen Gräfrath, Küllersberg 1, Öffnungszeiten: Fr. 14 - 19 Uhr und Sa. 10 - 14 Uhr und nach Vereinbarung, Kontakt: D. Balke 0173 5149995, W E R F T A R T.com


blb 12

Dirk Balke und Andrea Isa


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Wölfe im Museum und Küchenfrauen bei der Arbeit – die neue Ausstellung im Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW zeigt eindrucksvolle und Arbeiten von Dirk Balke und Andrea Isa. Eine spannende Gegenüberstellung zweier Genres, die typisch ist für die vom Düsseldorfer Künstler e.V. kuratierten blb-Ausstellungen. Dirk Balke hat an der Neue Kunst Akademie in Essen studiert und bewegt sich bei seinen Arbeiten auf dem schmalen Grat zwischen naturalistischer und abstrakter Malerei. Zwischen diesen Polen experimentiert Dirk Balke, lotet aus und sucht nach eventuellen Symbiosen, gewichtet inhaltlich oder poetisch mal in die eine oder andere Richtung. Gewollt aber auch zufällig mischt sich Absurdes mit Realem, wie etwa in „Wölfe im Museum“. Für Betrachter ein spannendes Verwirrspiel, das jeder für sich selber interpretieren mag. Plastiken und Installationen ergänzen sein Werk. Andrea Isa hat unter anderem in Israel Kunst studiert und ist bekannt für ihre außergewöhnlichen Projekte „Ganz nah am Leben“. Angeregt von der eigenen Erfahrung als Küchenhilfe und inspiriert durch die Mosaiken Matthias Goebbels in der Abteikirche von Rolduc (NL) lässt die Künstlerin Porträt-Collagen von Kolleginnen bei der Arbeit entstehen. Die Küchenfrauen treten dem Betrachter als Allegorien entgegen, die auf humorvolle Weise jeweils eine Tugend verkörpern wie beispielsweise Schnelligkeit, Gewissenhaftigkeit, Ordnungsliebe, Losgelöstheit oder Furchtlosigkeit. blb.12: Vernissage am Mittwoch, 29.10.2014, 17 bis 19 Uhr, Ausstellungsdauer: 29.10. bis 05.12.2014, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Eduard-Schulte-Straße 1, 40225 Düsseldorf.


Vielschichtig

Ulrike Siebel im rwi4

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Inspiriert vom Geschehen in der Natur, animiert von ihrer unermüdlichen Kraft, dem ständigen Wandel und der Erneuerung schafft ständigen Wandel und der Erneuerung schafft dieKünstlerin Ulrike Siebel immer wieder neue Bilder, die die Balance halten zwischen gegenständlicher und abstrakter Malerei. Im vielschichtigen Malprozess entwickeln Farben und Formen selbst Vorstellungs- und Ausdruckskräfte, die sich dem Abbild entziehen und ganz eigene Bildräume gestalten. „Das Gleichnishafte der Bilder geht über eine offensichtliche Ähnlichkeit mit gewordenen Formen immer wieder hinaus. Ein Abenteuer!“ (Prof. U. Battenberg). Eine Auswahl ihrer Arbeiten zeigt sie jezt im rwi4. Eröffnung Montag, 23.Oktober, 16 Uhr, rwi4, Völklinger Straße 4 , 40219 Düsseldorf. Die Ausstellung ist bis zum 23. Januar 2015 zu besichtigen.


Wettbewerb

Cover für Ramington Flashride

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Anfang Oktober 2014 erscheint das erste Studio-Album der Düsseldorfer Alternative Band "Ramington Flashride" . Zur Gestaltung des Covers hat die Band nun über Düsseldorfer Künstler e.V. einen Wettbewerb gestartet: Ganz egal ob Fotografie, Malerei, Graffiti oder Bildhauerei - mitmachen kann jeder und die Band freut sich über jede Idee. Voraussetzung ist lediglich, dass sich das Cover als hochauflösende jpg-Datei einbinden lässt. Im Interview mit Ric, dem Sänger und Gitarristen von Ramington Flashride haben wir nachgehakt, was es mit dem Albumtitel "Back To Seattle" genau auf sich hat: "Die Idee, unser Album "Back To Seattle" zu nennen, lag quasi auf der Hand, da sich unsere Musik mit der Zeit immer stärker in Richtung Grunge und den Metal-Sound der frühen 90er Jahre entwickelt hat. Seattle war damals das musikalische Epizentrum. Bands wie Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden haben den Seattle-Sound berühmt gemacht. Als wir mit der Planung unseres Albums begonnen haben, war uns wichtig, dass wir genau den Seattle-Sound kreieren, den es leider schon lange nicht mehr im Radio zu hören gibt. Deshalb haben wir auch Jack Endino den "Godfather of Grunge"aus Seattle für den Mix unseres Albums gewinnen können. Jack hat Bands wie Nirvana und Soungarden produziert und dabei für das legendäre SubPop Label gearbeitet.
Mit dem Album-Cover wollen wir vor allem den Bezug zu unserer Musik und wenn möglich den Bezug zum Albumtitel "Back To Seattle" künstlerisch darstellen." Ramington Flashride und "Düsseldorfer Künstler" sind eng miteinander verbunden: So haben die Musiker in der Vergangenheit schon das ein oder andere Ausstellungs-Konzert für "Düsseldorfer Künstler" bestritten. Zuletzt ließen sie beim 40 Grad Urban Art Festival im Boui Boui Bilk die Wände zittern. Der Künstler dessen Cover das Rennen macht, wird selbstverständlich namentlich im Booklet erwähnt und erhält 5 Exemplare der ersten CD-Pressung. Zudem bekommt der Gewinner eine Einladung zur exklusiven Record-Release-Party am 03.10.2014, bei der Ramington Flashride live von der Band "Comedy of Terrors" aus Seattle supportet werden. Die Einladung inklusive Freibier gilt für 2 Personen. Und natürlich wird das Cover auf duesseldorfer-kuenstler.de gepostet. Mehr Infos: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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Renate Behla + Wilhlem Koch

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Die Düsseldorfer Künstler Renate Behla und Wilhelm Koch zeigen ihre Arbeiten mit dem Thema –transport- in der Galerie Splettstößer in Kaarst. Eigentümliche Behältnisse mit ungewissen Inhalten thematisiert Renate Behla in ihren Zeichnungen: herrlich tiefgründig und ausgestattet mit Doppelsinn, eine Erlebnisreise zwischen Wirklichkeit und Imaginärem.
Was im Kilometerabschnitt 719 bis 721 rheinauf- und rheinabwärts transportiert wird, hat Wilhelm Koch in seiner Fotoserie festgehalten. Eindrucksvolle Momentaufnahmen im Wechsel der Jahreszeiten. Und eine faszinierende Dokumentation, denn wer achtet schon auf das, was auf dem Strom vorbeischwimmt. Vernissage ist am Sonntag 31.August ab 12 Uhr. Die Ausstellung läuft bis zum 4. Oktober 2014. Am 17. September, 19 Uhr lädt die Galerie zum Künstlergespräch. Rathausstraße 3, 41564 Kaarst.


Düsseldorfer Künstler "haben offen"

Kunstpunkte 2014

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Es ist wieder soweit: An zwei Wochenenden können Kunstinterssierte in ganz Düsseldorf die Ateliers beteiligter Künstlerinnen und Künstler besuchen und einen Eindruck vom vielfältigen Schaffen bekommen. Von den Düsseldorfer Künstlern laden herzlich ein am 23. und 24. August: Sabine Clemens, Detlev Foth, Eun Hwa Lee, Ioana Luca, Lu Possehl, Ansgar Maria van Treeck. Am 30. und 31. August: BOUI BOUI BILK, Dirk Balke, Ansgar Beer, Rainer Bergner, Peter Clouth, C. U. Frank, Johanna Hansen, Ton Aaron Hawk, Sabine Kroggel, Sebastian Kalitzki, Eun Hwa Lee, Heike Ludewig, Marina Sailer, Emanuel Zaro. Alle Informationen Kunstpunkte 2014

 


Ode an die Weiblichkeit

Sadam: Mother Nature

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Die Verkörperung alles Weiblichen steht im Mittelpunkt der Ausstellung des Künstlers Sadam. Frauenfiguren von melancholischer Schönheit dominieren die Tuschezeichnungen, Leinwände, Holzpaneele und modellierten Schismanecks - eine wahre Huldigung des Weiblichen in jeder ihrer Formen. Die Ausstellung findet im Rahmen der Off-Räume - Kunstpunkte 2014 in der Brause statt, 29. August, 19 bis 22 Uhr, Bilker Allee 233. Musikalische Untermalung von Boogie Down Sound (Goersch & Rob a Fella).

 

Ausstellung im K4

Johanna Olga und m05k

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Arbeiten der beiden Künstler schmücken bereits den öffentlichen Raum - auch als gemeinschaftliches Projekt. Ein großes Wandbild wird demnächst hinzugefügt - gleich neben dem K4 auf der Kiefernstraße. Die K4 Galerie ist die Bühne für die Arbeiten auf Leinwand und Papier von Johanna Olga und m05k. Die Ausstellung wird am 29. August, 20 Uhr eröffnet und läuft bis zum 19.September 2014. K4 - Kiefernstraße 4, 40223 Düsseldorf.

 

IÖV ART No. 7


Marcel Göhmann, André Schütze, Sigrid van Sierenberg

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In schöner Regelmäßigkeit lädt das Institut für öffentliche Verwaltung in Hilden zum Kunstrundgang. In der 7. IÖV ART ab 21. August 2014 gehen die Fotografen Marcel Göhmann und Sigrid van Sierenberg an den Start. André Schütze zeigt Malerei. Alle drei sind Mitglieder des Düsseldorfer Künstler e.V., der gemeinsam mit dem Institut die IÖV ART ins Leben gerufen hat. Die Künstler haben ihre Werke bereits in vielen renommierten Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen präsentiert.

Marcel Göhmann ist viel unterwegs, und seine Kamera hat er immer dabei. Und so rückt er gekonnt Orte, Menschen, Dinge in den Fokus. Dabei wählt der gelernte Lichtdesigner und Veranstaltungstechniker oft ungewöhnliche Blickwinkel und lässt die Kamera bisweilen bewusst unkontrolliert arbeiten – aus der
Froschperspektive, von ganz oben herab, ganz nah ran - und immer wieder das Spiel mit Lichteffekten. Die Fotografien von Marcel Göhmann sind nicht nur künstlerische Ausdrucksform, sondern eine visuelle Dokumentation der Dinge, die ihn bewegen.
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Sigrid van Sierenberg :Neben der Malerei und dem Gestalten von Assemblagen, Installationen und Objekten hat die Fotokunst in den letzten Jahren einen großen Stellenwert in ihrem künstlerischen Schaffen eingenommen. Die Basis ihrer künstlerischen Fotoarbeiten (FotoArt) sind stets selbstfotografierte Alltagssituationen, Menschen, Räume, Architektur, Landschaften, Natur, aber auch Gegenständen. Oftmals entsteht durch Composing ihrer Fotografien und durch die anschließende digitale Weiterbearbeitung ein neues authentisches Einzelwerk.
Für André Schütze ist das Malen ein wichtiger und sehr intimer Teil seines Lebens.

 

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DasSpiegeln und Verarbeiten vom Alltagsgeschehen und seinen Empfindungen zieht sich wie ein roter Faden durch seine Arbeiten. Schonals Jugendlicher hat sich André Schütze mit verschiedenen Kunststilen wie Pop Art, Dadaismus, Surrealismus und vor allem Expressionismus auseinander gesetzt, aber auch mit der Underground Comic-Kultur der 50er und 60er Jahre, Musik, Literatur, Theater und Kleinkunst. Nach wie vor bewundert er Künstler wie Otto Dix, Max Ernst und vor allem Marcel Duchamp. Seine Malerei ist jedoch unverwechselbar eigenständig. Die 7. IÖV-ART wird am Donnerstag, dem 21.08.2014, um 19 Uhr von Doris Wienand eröffnet. Ausstellungsdauer: 21.08.2014 bis 31.10.2014, montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 17 Uhr.

 

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Magda Bitniok und Darko Floriani

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In der kommenden Woche startet die bereits 11. Ausstellung im Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW in der Eduard-Schulte-Straße, die von Mitgliedern des Düsseldorfer Künstler e.V. bespielt wird. blb.11 zeigt auf den 5 Etagen des BLB Verwaltungsgebäudes Fotografien von Magda Bitniok, bei denen einem „die Spucke wegbleibt“ und Malerei von Darko Floreani im schönsten „Eklektizismus der Postmoderne“.

Man vermutet auf den ersten Blick nicht, was Magda Bitniok in ihrer Arbeit „Andersich“ mit der Kamera festgehalten hat: Faszinierende Formen, Spuren, Wesen, Universum? Wird das Geheimnis gelüftet, bleibt dem einen oder anderen wohl schlicht die Spucke weg. Denn darum geht es: Die Künstlerin hat Speichel zum Protagonisten ihrer Fotos ernannt und regt provokant und emotionsgeladen an, eine neue abstrakte Sicht über sich selbst zu erlangen. Die Gefühlseindrücke beim Betrachter dürften sich zwischen Faszination und Verstörung bewegen. Denn obwohl der Speichel etwas ganz Natürliches und lebensnotwendig ist, wird er meist mit Ekel in Verbindung gebracht. Einmal ausgespuckt wird er bedeutungslos und verschwindet aus unserem Fokus. Magda Bitniok rückt ihn in den Mittelpunkt – und wie!

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Ein wahres Feuerwerk an Farben, Formen und Stilen komponiert Darko Floriani in unverwechselbarer Art und Weise. Seine Arbeiten sind beeinflusst von Comic-Kultur, Street Art, Pop Art und Grafik-Design. Dabei wird die „klare Linie“ aber immer wieder durch die malerische Geste in Frage gestellt. Das Ergebnis dieses Arbeitsprozesses ist der so oft beschworene Eklektizismus der Postmoderne – im besten Sinne. Denn was der Künstler und Illustrator auftischt ist subjektive Kreation - kraftvoll, energisch, mit einer spielerischen Lust an Unkonventionellem und provokant ironischem Inhalt. blb.11: Vernissage am Donnerstag, 10.07.2014, 17 bis 19 Uhr , Ausstellungsdauer: 10.07. bis 31.08.2014, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Eduard-Schulte-Straße 1, 40225 Düsseldorf

 



Retrospektive 1979-2014

35 Jahre Kunst im Kinderspielhaus

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Seit 35 Jahren präsentiert das Kinderspielhaus auf der Dorotheenstraße 39 in Düsseldorf Werke internationaler und hiesiger Künstler. Jetzt lädt die Kinderspielhaus-Galerie zur Retrospektive. Der Zeitraum umfasst die Jahre 1979 bis 2014 und zeigt Werke dieser Künstler: Sinikka Airaksinen-Rade • Susanne Aumüller • Thomas Baumgärtel • Joseph Beuys • Herribert Börnichen • Dagmar Burike • Christo & Jeanne Claude • Hagen Drasdo • Felix Droese • Christian Dünow • Viktor Fieber • Johannes Galert • Rupprecht Geiger • Rieke Hartwig • Tom-Aron Hawk • Joe Hennig • Mark Hermenau • Christoph Honig • Jörg Immendorf • Ernst Willi Jung • Erich Krian • Frank Lübbehüsen • Hermann Josef Mispelbaum • Wolfgang Morgenstern • Nam June Paik • A.R. Penck • Lu Possehl • Marina Sailer • Klaus Staeck • Ansgar Maria van Treeck • Günther Uecker • Monika Vogel • Wolfgang Volz • Joachim Wagner • Michael Winter. Galerie Kinderspielhaus, Dorotheenstraße 39 , 40235 Düsseldorf, Eröffnung Freitag, 13.6.2014 ab 15 Uhr. Die Ausstellung läuft bis zum 4.7.2014.

 

...von Erkrath bis Wuppertal...

neanderland TATORTE

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Alle zwei Jahre öffnen bildende Künstlerinnen und Künstler im Rahmen der „neanderland TATORTE" ihre Ateliers und ihre Werkstätten einem interessierten Publikum. Von Malerei und Grafik über Fotografie und Skulptur bis Glaskunst, Keramik und Buchgestaltung sind alle Genres vertreten. Traditionell laden einige Ateliers auch Gastkünstler ein. Vom Düsseldorfer Künstler e.V. sind dabei Sonja Brockers, Sabine Clemens (Gast: Vera Sattler, Live-Musik Sonntag 15.30: Ramington Flashride), Dorothea Speer, Gerd Clemens, Ulrike Siebel, Roswitha Riebe-Beicht. neanderland "Tatorte" am 10. und 11. Mai (Samstag von 14 bis 18 Uhr, Sonntag von 11 bis 18 Uhr). Veranstaltungsflyer zum Download auf der Webseite neanderland TATORTE

 

blb.10

Sonja Brockers + Andreas Holtkemper

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Es ist bereits die 10. Ausstellung im Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW in der Eduard-Schulte-Straße, die von Mitgliedern des Düsseldorfer Künstler e.V. bespielt wird. blb.10 zeigt auf den 5 Etagen des BLB Verwaltungsgebäudes Fotografien/Collagen von Sonja Brockers und Fotografien von Andreas Holtkemper. Sonja Brockers taucht gerne ein in andere Welten, andere Lebensmuster und lässt sich gänzlich und aktiv darauf ein, um die Erfahrungen später in Bilder umzusetzen. Als beispielsweise das Thema Zirkus im Mittelpunkt stand, machte sie Karriere als Artistin und baute ein eigenes Zirkustheater auf. Auch ihre aktuellen Arbeiten beruhen auf eigenem Erleben. So ist sie für einige Werke buchstäblich abgetaucht: Fischschwärme, Robben, Taucher verharren im Schwebezustand im diffusen Licht der faszinierenden Unterwasserwelt. Geisterhaft Wracks von Schiffen, die längst Andere Werke zeigen Schiffswracks „Zur Technik: Meist gestaltet Sonja Brockers ihre Fotografien mit den Mitteln der Malerei zu eindrucksvollen Collagen. „Abgeschaltet“ titelt die Fotoserie von Andreas Holtkemper. In eindrucksvollen Bildern lässt er die Geschichte eines Kohlekraftwerks aufleben, dessen planmäßige Inbetriebnahme durch den Beginn des 2. Weltkrieges verhindert wurde. Nach dem Krieg wurden fast alle Gebäude des Werkes als Reparationsleistung zugunsten der Sowjetunion abgebaut und außer Landes gebracht. Erst 1953 wurde das Werk mit der Erweiterung um ein Gebäude wieder aufgebaut und versorgte bis zur Schließung 1994 unter anderem die Stadt Dessau mit Fernwärme. Andreas Holtkemper ist es gelungen, die Faszination dieses Ortes nach dem Abschalten einzufangen. Inzwischen ist das Kohlekraftwerk ein beliebter Ort für Kunst- und Kulturveranstaltungen. blb.10: Vernissage am Mittwoch, 14.05.2014, 17 bis 19 Uhr , Ausstellungsdauer: 14.05. bis 30.06.2014, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Eduard-Schulte-Straße 1, 40225 Düsseldorf

 

Denkanstöße

Ralf Schmidt im rwi4

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Ralf Schmidt arbeitet im Spannungsfeld zwischen Zeichnung und Malerei und rückt Themen in den Mittelpunkt, die mit dem täglichen Leben zu tun haben und die durch den Grauschleier des Alltags oft verdeckt werden. Er will Eindrücke festnageln, die im Strom anderer Empfindungen davon treiben. Es geht ihm um Punktaufnahmen. Dabei reißt er das Thema als Malgrund nur grob an und setzt klare, plakative Motive auf einen komplexen, vielschichtigen Hintergrund. Durch kraftvolle Motive „holt“ er den Betrachter ab und verführt ihn mit der detailreichen Hintergrundstruktur zur Denkarbeit, ohne die Antworten gleich mitzuliefern. Ralf Schmidt hat Grafik-Design mit Schwerpunkt Illustration an der Fachhochschule Düsseldorf bei Professor Heinz Edelmann studiert. Er hat für viele Verlage wie Handelsblatt, Bauer-Verlag oder Jahreszeiten-Verlag als Illustrator gearbeitet und als freier Mitarbeiter in verschiedenen Werbeagenturen. Als freier Künstler kann er auf viele Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen zurückblicken. So auch auf die großen Jahresausstellungen des Düsseldorfer Künstler e.V.: 2012 „Freigang – Kunst im Knast“ und 2013 „Schutzraum – Kunst im Bunker“. Eröffnung Montag, 14. April, ab 16 Uhr, rwi4, Völklinger Straße 4 , 40219 Düsseldorf
Die Ausstellung ist bis zum 18. Juli 2014 zu besichtigen.

 

IÖV ART No. 6

Timo Klein, Sabine Kroggel, m05k

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In den Räumen an der Hochdahler Straße 280 eröffnet am 10.04.2014 um 19 Uhr die 6. IÖV ART mit ausgewählten Werken von Timo Klein (Fotografie), Sabine Kroggel und m05k (Malerei). Timo Klein reist viel, und gerne in die Metropolen Asiens. Dort interessieren ihn besonders die urbanen Glas- und Betonwüsten. Mal betrachtet er diese mit Abstand und im Wechsel von Tageslicht und Dämmerung. Ganze Straßenzüge entwickeln sich dann durch Neonreklamen und Rücklichter der rush Hour zu reißenden FarbStrömen. In anderen Fotografien geht er mit seiner Kamera auf Tuchfühlung: In hinterleuchteten Großformaten zeigt er nahezu irrwitzige Wohntürme, in denen sich in unglaublicher Zahl Fenster an Fenster reihen – eine intensive Seh-Erfahrung und kaum zu glauben, dass hier Menschen leben. Timo Klein zeigte seine Arbeiten bereits in vielen Ausstellungen und Veröffentlichungen.
Sabine Kroggel arbeitet schon seit einiger Zeit vorwiegend schwarz/weiß, beziehungsweise in Grautönen, der sogenannten Grisaille-Malerei. Je nach Grundierung, Reihenfolge des Auftrags, des Verdünnungs- und Mischungsverhältnises erscheinen die schwarzen oder weißen Acrylfarben mal wärmer und kälter. Die Reduzierung der Farbigkeit ist dem Bedürfnis der Malerin nach mehr Stille und Klarheit geschuldet. Die Form und die Struktur treten in den Vordergrund. Bunte Farben als Botschafter der Emotionen fehlen. Die Empfindungen des Betrachters werden bedeutsamer. Nicht zuletzt spielt sicher auch die spezielle Ästhetik eine Rolle, die auch ein s/w-Foto von einem Farbfoto unterscheidet. Hinter dem Namen m05k verbirgt sich ein noch junger Künstler, dessen Arbeiten durch die Kombination verschiedener Stile eine besondere Intensität besitzten. Graffiti, klassische und abstrakte Malerei ergeben einen sehr eigenen Mix - gut zu erkennen in seinen "Portraits" - eines seiner häufigen Motive. Da kann ein Auge nahezu fotorealistisch sein und das andere durch einen einfachen Pinselstrich oder gesprüht allenfalls angedeutet. m05k war im vergangenen Jahr beteiligter Künstler des Düsseldorf Festivals "40 Grad Urban Art". Seine Arbeiten waren außerdem bereits in einigen Ausstellungen zu sehen. Die 6. IÖV-ART wird am Donnerstag, dem 10.04.2014, um 19 Uhr von Doris Wienand eröffnet. Ausstellungsdauer: 10.04.2014 bis 30.07.2014. Montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 17 Uhr, Institut für öffentliche Verwaltung NRW, Hochdahler Straße 280, 40724 Hilden.

 

BBK Düsseldorf trifft

Düsseldorfer Künstler e.V.

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Seit mehreren Jahren führt der BBK in Düsseldorf diese Ausstellungsreihe in den Räumen des BBK Kunstforum mit Düsseldorfer Künstlervereinen durch. Das Ziel dabei ist, sich gegenseitig besser kennenzulernen und die Kommunikation untereinander zu fördern. Für 2014 hat der BBK Düsseldorf Künstlerinnen und Künstler des Vereins Düsseldorfer Künstler einladen. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler vom Düsseldorfer Künstler e.V.: Magda Bitniok, C.U. Frank, Darko Floreani, ZARO Emanuel Zaro, Sophie Samsonadze. VomBBK Düsseldorf nehmen teil Mauga Houba-Hausherr, Janice Orth, Angelika Stienecke und Boris Kalinski.
Ausstellung vom 03.04.2014 (Eröffnung 19.30 Uhr) bis 27.04.2014. Einführung: Arne Reimann, MA, BBK Kunstforum,
Birkenstraße 47, 40233 Düsseldorf M.A., Öffnungszeiten: Fr / Sa / So jeweils von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

 

C. U. Frank und Hanne Horn

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Die erfolgreiche Kunst-Kooperation zwischen dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW in der Eduard-Schulte-Straße und dem Düsseldorfer Künstler e.V. wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Zur blb.09 sind Fotografien/Collagen von Hanne Horn und Malereien von C. U. Frank auf den 5 Etagen des BLB Verwaltungsgebäudes zu sehen.
Das Bild. Die andere Seite einer Realität. Die Aussage wird deutlich, wenn man C. U. Franks Arbeitsweise kennt. Ihre großformatigen Werke bewegen sich zwischen Malerei und skulpturaler Zeichensetzung. Dabei bedient sie sich symbolisch des herkömmlichen Tafelbildes. Nach dessen Bearbeitung kehrt sie die Schauseite der Wand zu. „Right Side or Right Sight?“ (Klaus Flemming). „One viewside has never been enough“ lautet die Antwort der Künstlerin C.U. Frank. Es geht um `Das Bild an sich'. Um den Hinweis auf erweiterte Realität, um das Reale. Das Quadrat ist hierbei ihr seit vielen Jahren gewähltes Format. Die Bambergerin C.U. Frank hat Kommunikationsdesign in Würzburg studiert mit anschließenden Philosophie/Theologie-Studien. C. U. Frank arbeitet als freischaffende Bildende Künstlerin in Düsseldorf und stellt regelmäßig in vielen Teilen der Welt in Galerien und Museen aus.
„Fotografie und…“ könnte als Titel über den Arbeiten von Hanne Horn stehen. Hanne Horn nennt ihre Arbeiten Collagen. Das ist wichtig! Weil so das Zustandekommen dieser, auf schwarzweißen Fotografien von Menschen fundierenden Arbeiten mit ihren farbigen, teils grafischen, teils empathischen Interventionen im Untergrund gut und erschöpfend benannt wird. Auszug der Rede: Stefan Skowron. Fotografierte Überraschungen mit verblüffender Assoziationskraft sind die Stärke von Hanne Horn. Nach der Ausbildung zur Fotografin arbeitete sie in verschiedenen Presse und Werbestudios. Seit 1971 ist Hanne Horn Fotografin an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf und dort seit 2006 auch als Webdesignerin / Fotografin tätig. Sie ist Mitglied in mehreren Düsseldorfer Kunstvereinen. Ihre Ausstellungsvita ist eindrucksvoll. blb.09: Vernissage am Mittwoch, 05.02. 2014, 17 bis 19 Uhr, Ausstellungsdauer: 05.02. bis 30.04.2014, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Eduard-Schulte-Straße 1, 40225 Düsseldorf

 

Die 5.

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Auch in diesem Jahr bietet das Institut für öffentliche Verwaltung in Hilden exzellenten Kunstgenuss – wie gewohnt in Kooperation mit dem Düsseldorfer Künstler e.V.. In den Räumen an der Hochdahler Straße 280 zeigen Ioana Luca und Detlev Foth Malerei; Fotograf U.H. Mayer präsentiert eine Serie zum Thema „Feuer“.Ioana Luca ist gelernte Ikonen-Malerin und hat an der Universität AI. I. Cuza in ihrem Geburtsort Iasi in Rumänien Bildende Kunst und Orthodoxe Theologie studiert. Seit 2002 arbeitet sie als freie Malerin in Düsseldorf, wobei ihre Biografie ihre Arbeiten bis heute prägt: Woher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich? Diese religiöse Hinterfragung werfen ihre in Deutschland entstandenen Gemälde immer wieder aufs Neue auf. Dabei ist ihre Bildsprache die Stille. Ihre puristischen Landschaftsbilder und Portraits wirken mitunter melancholisch und dunkel, bisweilen jedoch unerwartet heiter und lebensbejahend. Ioana Luca unterwirft sich in ihren Arbeiten keinem Diktat. Die Befreiung von stilistischen Dogmen entspricht ihrem klaren Denken, ihrer Geradlinigkeit und ihrer Neugier. So erzählt sie bildhaft mal von statischen Situationen, mal von Geschwindigkeiten und Überwindung des scheinbar Manifestierten.


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Detlev Foth hat an der Kunstakademie Düsseldorf studiert und bewegt sich mit seiner Malerei im Spannungsfeld zwischen Realität und subjektiver Assoziation. Das Sein ist ihm wichtig, und das versucht er in seinem bevorzugten Motiv – der Landschaft – aufzuspüren. Dabei holt er sich in der Natur lediglich visuelle Notizen. Im Atelier entstehen abstrahiert, in oft kräftigen Farben und pastösen Strukturen seine Interpretationen, seine Wahrheiten. Diese Vorgehensweise versetzt ihn in die Lage, essenzielle Reflexionen zu ermöglichen und zu bewahren. „So wie sich die Japaner rituell immer wieder mit der bildnerischen Darstellung des Fuji auseinandersetzen, ist mir das Motiv des Horizonts ein stets wiederkehrender, bildwerdender Leitgedanke“, so Detlev Foth. Neben seinen Landschaftbildern zeigt der Künstler Stadtmotive und Portraits.

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U.H. Mayer fotografierte schon während der Schulzeit mit der 9/12 Klappkamera seines Vaters, bevor er die Staatliche Fachakademie für Fotodesign in München besuchte. Nach Gründung des eigenen Studios 1960 und Meisterprüfung als Jahresbestmeister führten U.H. Mayer viele eigene und beauftragte Fotoreisen rund um den Globus. Mit der Goldmedaille „PHOTO“ wurde er in den Bund freischaffender Fotodesigner berufen und 1984 in die DGPh (Deutsche Gesellschaft für Fotografie). Seit 1978 engagierte er sich außerdem in der didaktischen Fotografie. In der intensiven Beschäftigung mit AV Medien entwickelte er spezielle fotografische Techniken für Tonbildschauen und Multivisionen und nutzte die Möglichkeiten der elektronischen Bildverarbeitung. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit sind industrielle Herstellungsprozesse, denen er sich stets mit der ihm eigenen Sichtweise nähert. Eindrucksvolle Beispiele zum Thema (Industrie) Feuer zeigt der Fotograf nun in Hilden.
Die fünfte IÖV-ART wird am Donnerstag, dem 16.01.2014, um 19 Uhr von Doris Wienand eröffnet. Ausstellungsdauer: 16.01.2014 bis 04.04.2014. Montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 17 Uhr, Institut für öffentliche Verwaltung NRW, Hochdahler Straße 280, 40724 Hilden

 

CMYK Minimum to the max

Frank Brenner im rwi4

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Mit „Frank Brenner - CMYK Minimum to the max“ setzt der Düsseldorfer Künstler e.V. seine kuratierte Ausstellungsreihe in den rwi4 Räumen in der Völklinger Straße fort. Die aktuellen Werke von Frank Brenner bestehen im Wesentlichen aus Mustern und Figuren, die den Betrachter zu einem intensiven Dialog aus Farben und Formen verführen. Mit dem Projekt „CMYK - Minimum to the max“ experimentiert der Künstler mit den grundlegenden Farbräumen der grafischen Drucktechnik, die er in mehrschichtigen Arbeitsschritten auf große Acylglas-Platten überträgt.Durch die Konzentration auf die Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (Tiefe) entwickelt er flächige Räume, die bei längerer Betrachtung ihre metamorphorische Eigendynamik erzeugen. Aus Spritzern und Flecken entstehen auf diese Weise mehrdimensionale Figuren; aus geometrischen Formen bilden sich Objekte, die ihre spannungvolle Tiefenwirkung erst auf den zweiten Blick offenbaren. Frank Brenner gehört zu den wenigen deutschen Künstlern, die sich bereits seit Jahrzehnten intensiv mit Wandmalerei und Graffiti beschäftigen. Bekannt vor allem unter dem Synonym „Bädboy“ schuf er in den vergangenen Jahren deutschlandweit zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum. Zu seinem Werk zählen zudem großflächige Auftragsarbeiten und diverse Ausstellungen, unter anderem mit dem Verein Düsseldorfer Künstler. Nach nunmehr fast einem Viertel Jahrhundert intensiver Arbeit mit Lack und Farbdose, war es nun für ihn an der Zeit neue Wege zu gehen. Das Projekt „CMYK – Minimum to the max“ ist daher auch als ein künstlerischer Neuanfang zu verstehen, bei dem sich Frank Brenner auf das wesentliche Regelwerk der darstellenden Kunst zurück besinnt: Dem CMYK-Farbmodell als subtraktive Methode, auf der die technische Grundlage des modernen Vierfarbdrucks beruht. Vernissage 13. Januar ab 16 Uhr, rwi4, Völklinger Straße 4, 40219 Düsseldorf.Die Ausstellung ist bis zum 11. April 2014 zu besichtigen.

 

Winterausstellung im Schloss Benrath

Im Fokus: Düsseldorf-Süd

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Anknüpfend an die Tradition der Düsseldorfer Fotografen-Schule stellt der Benrather Kulturkreis das Medium Fotografie in den Fokus seiner Winterausstellung. Mit dem facettenreichen künstlerischen Projekt soll der Standort Benrath mit seinen so unterschiedlichen Aspekten stärker ins Bewusstsein gehoben werden. Dazu zählt einmal die Rheinseite mit den Kämpen, die der Fotograf Wilhelm Koch systematisch dokumentiert, dann das Benrather Schloss mit seinen historischen Räumen, dasRainer Bergner aufgreift, während sich Eva Sauer mit der Magie der Industriebrachen in Düsseldorfs Süden beschäftigt. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein besonderes Fund-Stück vom Benrather Rheinufer, das die KünstlerinRenate Behla zu einem Holzschnittprojekt inspiriert hat.
Vernissage 15. Dezember, 11 Uhr, Ausstellung bis zum 5.1.2014, 11-17 Uhr
Orangerie Schloss Benrath, Urdenbacher Allee 6.

 

Galerie-Atelier Ben Mathis

Ausstellung "Aerosol"

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Zuletzt stand der Düsseldorfer Künstler Ben Mathis auf dem Gerüst, um im Rahmen des 40 Grad Urban-Art Festivals eine Fassade an der Ludenberger Straße mit einer „Pixel-Arbeit“ zu gestalten. Jetzt eröffnet er seine Atelier-Galerie und zeigt dort mit seiner Ausstellung „Aerosol“ eine Fortführung dieser faszinierenden Gestaltung. Der studierte Pharmazeut arbeitet seit Anfang der 90er Jahre künstlerisch. Man kennt seine Arbeiten unter anderem von der Fassadengestaltung in der Kiefernstraße, die längst Touristenmagnet für Kunstinteressierte ist. Er war an der Jahresausstellung 2013 des Düsseldorfer Künstler e.V. im Bunker an der Aachener Straße beteiligt und hat im Rahmen des Festivals 40 Grad - Urban Art eine Fassade mit einer „Pixel-Arbeit“ gestaltet. Eine Fortführung dieser Ausdrucksform zeigt Ben Mathis in seiner Ausstellung „Aerosol“ anlässlich der Eröffnung seiner Atelier-Galerie. Er verfolgt damit erstmals einen abstrakten Ansatz, allerdings mit stark suggestivem Charakter: Der Betrachter soll sich nicht sicher sein, ob sich hinter dem Gemalten mehr verbirgt. Dazu passend zeigt der Künstler eine Foto-Serie von den Sprühköpfen benutzter Spraydosen. Die Farbreste ergeben ungemein abwechslungsreiche und spannend abstrakte Zufalls-Motive. Die Einführung übernimmt Christoph Pöggeler. Vernissage „Aerosol“ 23. November 2013, 20h -23 Uhr, Atelier Ben Mathis, Ludenberger Str. 31 , 40629 Düsseldorf

 

Die 4.

IÖV ART

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Zum vierten Mal bietet das Institut für öffentliche Verwaltung in Hilden exzellenten Kunstgenuss mit ausgewählten Werken von Sabine Clemens, Stefan Lindauer und Ralf Schmidt. Sabine Clemens beschäftigt sich bei ihren Gemälden mit dem Werden und Vergehen bei Mensch und Natur. Dabei arbeitet sie intuitiv, tritt vor die weiße Leinwand und lässt entstehen. Ralf Schmidt arbeitet im Spannungsfeld zwischen Zeichnung und Malerei und rückt Themen in den Mittelpunkt, die mit dem täglichen Leben zu tun haben und die durch den Grauschleier des Alltags oft verdeckt werden. Stefan Lindauer fängt mit einer analogen Großformatkamera auf faszinierender Weise das Licht ein, das sich an den Dingen bricht und setzt so die griechische Bezeichnung Photo-Graphie, also Zeichnung aus Licht, wörtlich um. Die Ausstellung läuft noch bis 3. Januar 2014, montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 17 Uhr, Institut für öffentliche Verwaltung NRW, Hochdahler Straße 280, 40724 Hilden

 

LICHTgestalten mit Jochen Wurzer und Thomas Decken

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end|lich adj (Math, Philos) finite (rare: = lang erwartet, schließlich) eventual adv finally, at last; (= am Ende) eventually, in the end, finally; come on, get a move on!; endlich kam er doch he eventually came after all, in the end he came (after all) ... was sich hinter dem Begriff endlich verbirgt und warum die Fotoschau so und nicht anders titelt, zeigt das Fototeam "LICHTgestalten": Axel Altfeld, Thomas Decken, Roland Schmeiß, Gerda-Maria Schmidt und Jochen Wurzer. Vernissage 22. 11. 2013, 19 - 21 Uhr, Einführung Sybille Garrels, M.A.. Ausstellungsdauer 22.11. - 1.12.2013,
Öffnungszeiten freitags 18 - 20 Uhr, samstags 14 - 17 Uhr, sonntags 11 - 15 Uhr, Haus am Quall, Haan-Gruiten, am Quall 12.

Andrea Isa und Peter Clouth

Kommando Raumpflege

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Passend zum Internationalen Tag der Putzfrau stellen Andrea Isa und Peter Clouth unter anderem die Klofrau in den Mittelpunkt ihrer Ausstellung im reinraum, den ehemaligen unterirdischen Toilettenräumen in der Adersstraße. Andrea Isa zeigt neue Fotocollagen aus Hunderten von einzeln aufgenommenen Fotografien. So löst sie den Raum erst auf um ihn dann in der Collage wieder neu zusammenzusetzten. Daneben zeigt sie eine Fotoserie von Reinigungs- und Küchenkräften und nimmt auf ironische Weise Bezug auf deren harten Arbeitsalltag. Peter Clouth zeigt seine neue (Video)-Installation "Madam Pipi" - eine halbplastische Arbeit, die das Verschwinden des Berufbildes der "Toilettenfrau" durch automatisch selbstreinigende Keramiken in den Blickpunkt des Betrachters rückt. Außerdem zu sehen: Seine neue Bildmontage-Serie "Putzen in virtuellen Räumen" und seine schon ältere Arbeit "Denkmal für die unbekannte Putzfrau". Vernissage: 8. November, 20 Uhr am Internationalen Tag der Putzfrau. Dauer der Ausstellung: 8. - 27. November 2013, Öffnungszeiten: November 08.-13. 15. 23.-27. jeweils 19.30 - 22 Uhr. Finissage/Künstlergespräch: 27. November 19.30 Uhr , reinraum e.V., Adersstr. 30a (unter dem Platz) , 40215 Düsseldorf

 

Wilhelm Koch und Melanie Rudolph

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Bereits zum achten Mal kooperieren der Düsseldorfer Künstler e.V. und der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW in der Eduard-Schulte-Straße in Sachen Kunst. Zur blb.08 gestalten Fotografien von Wilhelm Koch und Malereien von Melanie Rudolph die Ausstellungswände auf den 5 Etagen des BLB Verwaltungsgebäudes.
„Anhalten was fließt“ könnte als Titel über der Fotoserie von Wilhelm Koch stehen, die den Rhein im Kilometerabschnitt 719 bis 721 thematisiert. Der Absolvent der Akademie der Künste Berlin hat nicht nur die Stimmungen im Wechsel der Jahreszeiten auf faszinierende Weise eingefangen. In Momentaufnahmen hält er fest, was sich auf dem Strom bergauf oder talwärts bewegt. Da er immer den gleichen Uferabschnitt wählt um anzuhalten, was eigentlich fließt, ergibt sich eine strenge Struktur. Oder wie es Literat Klaus Sellge ausdrückt: „…fast wie ein Raster: unten Wasser (der Rhein), dann Eisen (das Schiff), Erde (das jenseitige Ufer, Luft, (der Himmel)“.
Verlassene Industrieanlagen, alte Stromkästen, beladene Paletten und immer wieder Baustellen - die Werke von Melanie Rudolph bilden ab, was andere übersehen, obwohl es doch allgegenwärtig ist. Sie sucht und findet ihre Motive im Alltäglichen, im Verborgenen und Vergangenen. Die Künstlerin studierte an der Kunstakademie Düsseldorf, unter anderem in der Klasse von Markus Lüpertz. 2009 wurde sie Meisterschülerin und erhielt 2011 ihren Akademiebrief. Seither werden ihre Arbeiten in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. blb.08: Vernissage am Donnerstag, 17. 10. 2013, 17 bis 19 Uhr, Ausstellungsdauer: 17.10. bis 29.11.2013, montags bis freitags, 9 bis 18 Uhr. Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Eduard-Schulte-Straße 1, 40225 Düsseldorf 

 

Fotografien

Rainer Bergner + Andreas Holtkemper im rwi4

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Das rwi4 im Düsseldorfer Regierungsviertel bietet in regelmäßigen Abständen Künstlern eine attraktive Präsentationsbühne, kuratiert vom Düsseldorfer Künstler e.V. Ab 30. September zeigen die beiden Fotografen Rainer Bergner und Andreas Holtkemper   eindrucksvolle Gebäude-An- und Einsichten. Rainer Bergner stellt im rwi4 die Stadt Düsseldorf in den Mittelpunkt. Andreas Holtkemper spürt der vergangenen Gebäudepracht einer ehemaligen Tuberkulose- und Lungenheilstätte nach. Vernissage 30. September 2013, ab 16 Uhr, rwi4, Völklinger Straße 4, 40219 Düsseldorf. Ausstellung bis 3. Januar 2014.

Es wird heiß....!

40 Grad - Urban Art

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40 Grad – Urban Art – so lautet das Motto des ersten Festivals in Düsseldorf für urbane Kunst. Vom 6. bis 22. September 2013 gestalten viele lokale und internationale Streetartkünstler den öffentlichen Raum der Landeshauptstadt. Auf mindestens neun großen Häuserfassaden von Rath bis Benrath und an vielen kleineren Wänden und Objekten, wie beispielsweise auf dem Gelände des Allwetterbades in Flingern werden einzigartige Kunstwerke entstehen. Öffentliche Projekte, Mitmachaktionen und Workshops für fast alle Altersgruppen ergänzen das Festival. Als Festivalzentrale, Ausstellungs-und Aktionsraum beziehen die Initiatoren temporär eine ehemalige Galerie an der Ratingerstraße 34-38 im Zentrum von Düsseldorf. Für die große Auftaktsveranstaltung am 7. September bietet die wohl bekannteste Streetartstrasse", die Kiefernstraße, den richtigen Rahmen. Zum Finale zieht das Festival an den neuen Künstlerort, ins BouiBbouiBilk auf der Suitbertusstraße 149. Verbunden mit einer 3tägigen Ausstellung in Kooperation mit den Gründern der STROKE Art Fair wird am hier am 21. September ein heißes Abschlussfest gefeiert. Die Organisatoren: farbfieber e.V., Kinderclub Kiefernstraße , Pretty Portal und Düsseldorfer Künstler e.V.

 

Brause / 40 Grad - Urban Art

World of Free-Art

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Bereits zum dritten Mal zeigt die Düsseldorfer BRAUSE in der Reihe „World of Free-Art" Arbeiten von Streetartists aus aller Welt. Künstler aus aller Herren Länder reichen Arbeiten ein, die eine Woche lang in den vier Wänden des Kunstvereins ausgestellt und anschließend ihren Weg auf die Straße finden werden. Damit gelangen die Arbeiten letzten Endes doch dorthin, wo sie eigentlich hin gehören, in ihr originäres urbanes Umfeld. Bis zum 10. September können weiter Arbeiten auf Papier, Pappe oder dünnem Holz in Umschlägen bis maximal A4 noch an die Brause eingeschickt werden. Vernissage ist am 12. September 2013 ab 20 Uhr, die Ausstellung läuft bis zum 19. 9.2013 und ist ein spannender Programmpunkt des Festivals 40 Grad – Urban Art Festivals, das vom 6. Bis 22. 9. 2013 im Düsseldorf stattfindet. Brause / Metzgerei Schnitzel e.V., Bilker Allee 233, 40215 Düsseldorf

 

Malerei / Foto-Collagen

Sonja Brockers im rwi4

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Sonja Brockers taucht gerne ein in andere Welten, andere Lebensmuster und lässt sich gänzlich und aktiv darauf ein, um die Erfahrungen später in Bilder umzusetzen. Auch ihre aktuellen Arbeiten beruhen auf eigenem Erleben. So ist sie für einige Werke buchstäblich abgetaucht: Fischschwärme, Robben, Taucher verharren im Schwebezustand im diffusen Licht der faszinierenden Unterwasserwelt. Andere Werke zeigen „sprunghafte“ Tänzerinnen im Gegenlicht oder „bühnenreife“ Kühe. Zur Technik: Meist gestaltet Sonja Brockers ihre Fotografien mit den Mitteln der Malerei zu eindrucksvollen Collagen. „Sonja Brockers“ ist bereits die zweite von Düsseldorfer Künstler e.V. kuratierte Ausstellung in den Räumen des rwi4 im Regierungsviertel. Vernissage 29. Juli 2013, ab 16 Uhr, rwi4, Völklinger Straße 4, 40219 Düsseldorf. Ausstellung bis 27. September 2013.

 

Skateboarding-Hommage im Pretty Portal

SKATE & ENJOY

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Skateboarding ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung zur Urban Art wie man sie heute kennt. Die Ausstellung Skate & Enjoy ist eine Hommage an das Skateboarding und zeigt Fotos und Videos von FotoSchiko und Nini Martini & Dschokiño, Malerei und Stencilart auf Skatedecks von David Stegmann(dust),L.E.T., Joe Hennig(MajoBrothers), Moe, Oliver Räke(MAGIC), Pau Quintanajornet, SAIEN, DECYCLE und kurznachzehn, sowie eine Sammlung von Oldschooldecks und Artprints. Vernissage 26.7.2013, 19 – 22 Uhr, Ausstellung 26.7. - 10.08.2013,
Galerie Pretty Portal , Brunnenstraße 12, 40223 Düsseldorf

 

Heike Ludewig und Timo Klein

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blb.06 präsentiert Fotografien von Timo Klein und Malerei von Heike Ludewig. Beide beschäftigen sich mit dem Lebensraum der Menschen – im weitesten Sinne. „Eindrückliche“ Wohntürme in asiatischen Metropolen lichtet Timo Klein ab. Mal betrachtet er diese mit Abstand und im Wechsel von Tageslicht und Dämmerung. In anderen Fotografien geht er mit seiner Kamera auf Tuchfühlung: In hinterleuchteten Großformaten zeigt er nahezu irrwitzige Wohntürme, in denen sich in unglaublicher Zahl Fenster an Fenster reihen – eine intensive Seh-Erfahrung. Wie Schnappschüsse wirken die Bilder Von Heike Ludewig. Sie zeigen Personen, festgehalten für den Moment, beobachtet bei ihren unterschiedlichen (Freizeit-) Aktivitäten. Unverkennbar und typisch für die Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf und Meisterschülerin bei Professor Beate Schiff, ist die intensive Leuchtwirkung ihrer Arbeiten. Vernissage 19.6.2013, 17 bis 19 Uhr, Ausstellungsdauer: 19.6. bis 26.7.2013, montags bis freitags, 9 bis 18 Uhr. Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Eduard-Schulte-Straße 1, 40225 Düsseldorf

 

Zum dritten Mal

IÖV ART

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Die Ausstellungsreihe im Institut für öffentliche Verwaltung in Hilden geht in die dritte Runde. In den Räumen an der Hochdahler Straße 280 zeigen Dirk Balke, Merle Forschmann und Melanie Rudolph Malerei. Dirk Balke zeigt Arbeiten, die sich auf dem schmalen Grat zwischen naturalistischer und abstrakter Malerei bewegen. Einzel-Personen rückt Merle Forchmann mit ihren Fotografien eindrucksvoll in den Fokus. Verlassene Industrieanlagen, alte Stromkästen, beladene Paletten und immer wieder Baustellen - die Werke von Melanie Rudolph bilden ab, was andere übersehen, obwohl es doch allgegenwärtig ist. Vernissage am 13.6.2013, 19 Uhr, Ausstellungsdauer: 13.06.2013 bis 31.08.2013, Montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 17 Uhr, Institut für öffentliche Verwaltung NRW, Hochdahler Straße 280, 40724 Hilden

 

Formdestroysfunction oder einfach gesagt: YEAH!

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Nach Stationen in New York, Krefeld, Stuttgart, Berlin und weiteren Metropolen der konformen Individualität hat es den jungen StreetArt-Künstler "m05k" nun endlich nach
Düsseldorf gezogen. Seiner Kunst misst er einen bescheidenen Stellenwert bei: „Bevor man Neues schaffen kann, muss man Strukturen erkennen, sich diese zu eigen machen und folglich zerstören.“ Der destruktive Gedanke, der hinter dieser konzeptuellen Betrachtungsweise steckt, bildet eine Synthese zu seiner Intention: „Es ist eine Art Ansatz, ein Credo, ein Versuch. "Lorem ipsum dolor sit amet" ist meine Lebenseinstellung." Vernissage 15.6.2013, 20 Uhr, Brause, Bilker Allee 233, 40215 Düsseldorf

 

Maskenbild(n)er

Joe Hennig im rwi4

RWI4

Masken faszinieren. In allen Kulturen, auf allen Kontinenten, seit der Mensch denken kann. Maskenbilder präsentiert der Graffiti Künstler Joe Hennig vom Verein Düsseldorfer Künstler e.V. aktuell im Foyer und angrenzenden Konferenzräumen des rwi4 an der Völklinger Straße. Seine Arbeiten zeigen eindrucksvolle Variationen, figürlich und abstrakt auf unterschiedlichen Materialien wie Holz, Papier, Leinen. Dazu benutzt Joe Hennig, der seit mehr als zwei Jahrzehnten künstlerisch arbeitet und als Teil des Künstler-Duos MaJo Brothers in der Graffitiszene über die Grenzen Düsseldorfs hinaus bekannt ist, Techniken wie Schablone, Sprühlack und Acryl. Das rwi4 im Düsseldorfer Regierungsviertel bietet in regelmäßigen Abständen Künstlern eine attraktive Präsentationsbühne. Maskenbild(n)er mit Joe Hennig ist die erste von Düsseldorfer Künstler e.V. kuratierte Ausstellung in den attraktiven rwi4 Räumen. Maskenbild(n)er, Vernissage 13. Mai 2013, ab 16 Uhr, rwi4, Völklinger Straße 4 , 40219 Düsseldorf. Die Ausstellung ist bis zum 26. Juli 2013 zu besichtigen.

 

Jahresausstellung Düsseldorfer Künstler

Schutzraum - Kunst im Bunker

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Nach unserer Ausstellung im letzten Jahr "Freigang - Kunst im Knast" in der JVA Ulmer Höhe folgt Ende Mai unsere Jahresausstellung 2013 "Schutzraum - Kunst im Bunker".
Ort des Geschehens ist der Hochbunker an der Aachener Straße 39, der 1942 als Atomschutzbunker errichtet wurde. Er ist im Rahmen der Ausstellung erstmalig für die Öffentlichkeit zugänglich. 54 Künstlerinnen und Künstler unseres Vereins gestalten an diesem besonderen Ort ihre kreativen Schutzräume – vom Keller bis zum 4. Obergeschoss. Gezeigt werden Arbeiten aller Genres der bildenden Kunst. Auch Graffiti werden als homogene, gestalterische Elemente die Bedeutung des Bauwerks unterstreichen. Mit dabei ist Klaus Klinger, der seinerzeit die Fassade des Bunkers gestaltet hat.

Schutzraum – Kunst im Bunker, am 25. Mai, 11 bis 20 Uhr, 26. Mai 11 bis 18 Uhr. Aachener Straße 39, Eintritt 3 Euro.  

 

Pretty Portal

SAM3

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Mit SAM3 präsentiert die Galerie Pretty Portal einen eindrucksvollen Urban Art Künstler: SAM3 ist durch seine shilouettenartigen, zum Teil haushohen Wandbilder bekannt. Seine Bilder haben durch die Reduktion auf wenige Farben und den zum Teil grafischen Stil eine ungewöhnliche Präsenz. Trotz oder gerade wegen ihrer Schlichtheit laden sie den Betrachter zur Auseinandersetzung ein und enthüllen ihre Botschaft nach und nach. Seine Werke sind von figurativen Elementen dominiert, die sich in Metamorphosen mit ihrem Umfeld befinden. Der gebürtige Spanier und Streetart-Künstler lebt zwar zur Zeit in Murcia, malt jedoch weltweit und zwar nicht nur Bilder, sondern oft auch ganze Geschichten. Diese zeigt er in seinen experimentellen Stop Motion Kurzfilmen. In der Ausstellung im Pretty Portal wird SAM3 - er ist zur Vernissage anwesend - auch einige Skulpturen zeigen. Vernissage: 26. April, 19 bis 22 Uhr, Ausstellung 29.April bis 8. Juni 2013. Pretty Portal, Brunnenstr. 12, 40223 Düsseldorf

 

Liquids

Tom Aaron Hawk

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Der Ort für die neue Ausstellung von Tom Aaron Hawk ist gut gewählt: Die Florinskirche in der Altstadt von Koblenz, seit 2002 Teil des Unesco-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Hier können sich seine Rauminstallationen voll entfalten. Denn platziert vor Fenstern oder Raumöffnungen sind sie am ehesten mit Kirchenfenstern zu verlgeichen. Entstehen lässt der Düsseldorfer Künstler seine "Bilder" am Computer, die dann als Großdias eine eindrucksvoll sakrale Wirkung haben. "Liquids" Tom Aaron Hawk in der Sommerkirche Ausstellung: Florins Kirche in Koblenz, 4.Mai 2012, 17.30 Uhr bis 1.Juni 2013, 17. 30 Uhr.

 

 



 

Nacht der Museen

Rainer Bergner im boui boui bilk

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Die Kreativszene in Düsseldorf hat einen neuen "Gestaltungsraum": boui boui bilk in den ehemaligen Industriehallen der Max Mothes GmbH in der Suitbertusstraße. Die Halle 2 teilen sich zum Beispiel Künstlerinnen und Künstler des Düsseldorfer Künstler e.V. als offene Werkstatt. Und auch in den anderen Hallen wird das kreative Miteinander gelebt. Zur Nacht der Museen öffnet boui boui bilk erstmals mit der Ausstellung "teildiszipliniert", Photographien von Rainer Berger und Anselm Faust sowie Live-Musik, Bewirtung und Führungen durch den Gebäudekomplex. Außerdem zeigen Roman Küffner und Anna Fleischmann ihre Blackbird Street-Ausstellung "Lost Places - Fotografien längst vergessener Orte". Nacht der Museen, 20. April 2013, 19 bis 2 Uhr, boui boui bilk, Suitbertusstraße 149


 

Roswitha Riebe-Beicht und Rainer Bergner

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Kaffee-Phantasien und Metamorphosen

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Dass Kaffee nicht nur als Genussgetränk taugt, sondern hervorragend auch als Mittel zum künstlerischen Zweck zeigt Roswitha Riebe-Beicht mit ihrer Serie "Kaffee-Phantasien". Kirchen im gesellschaftlichem Umbruch sind das Thema der Fotoserie "Metamorphosen" von Rainer Bergner. Roswitha Riebe-Beicht hat Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert. Seit einigen Jahren experimentiert sie mit Kaffee als Malmittel, u. a. mit Kaffeeflecken, die nach dem Trocknen mit Bleistift weiterbearbeitet werden. So entstehen aus Zufallsformen skurrile Wesen, die vordergründig nicht miteinander verwandt sind, bei längerem Betrachten aber in dialogischen Beziehungen zueinander stehen und gleichsam Geschichten ihrer Verwobenheit erzählen. Rainer Bergner hat die „Schule für künstlerische Fotografie“ besucht, die von den Becherschülerinnen Katharina Mayer und Brigitta Thaysen geleitet wird. Seit seiner Jugend begeistert von der Fotografie hat sich der studierte Maschinenbauer mit langjähriger leitender Tätigkeit in der Industrie hauptsächlich dem Thema „Architektur“ verschrieben, genauer dem Innenraum. In der Ausstellung zeigt Rainer Bergner eine Serie großformatiger Bilder von Kirchen, die im Zuge des gesellschaftlichen Wandels einer neuen, meist kirchenfernen Nutzung zugeführt wurden. Die Ausstellung im Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW in Düsseldorf startet am 3. April 2013, 17 Uhr, Eduard-Schulte-Straße 1, 40225 Düsseldorf 

 

FSK - Die freie Ausstellungsreihe für Kinder

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Sonst eher regional aufgestellt, hier ein Hinweis auf eine überaus sympathische Kunst-Veranstaltung in Köln: Die Galerie Frei zeigt eine Ausstellung von und für Kinder unter dem Titel FSK. Zehn junge Kreative zwischen 3 und 13 Jahren präsentieren an einem Wochenende ihre Arbeiten. Dabei sind keineswegs irgendwelche Kinderkritzeleien zu erwarten; der Betrachter darf gespannt sein, wie viel frisches Talent in Kinderköpfen schlummert. Und damit auch die kleinen Besucher der Ausstellung freie Kunst-Sicht haben, hängen die Arbeiten natürlich auf Augenhöhe. Zur Ausstellung gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Film und Musik. 23. Und 24. März, jeweils von 14 bis 20 Uhr, Galerie Frei, Luxemburger Straße 216, Köln

 

 

 


 

"Boxenstopp"

Reiner Kaltenbach

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Unter dem Motto „The Ballroom Bizarre“ zeigt Fotograf Reiner Kaltenbach in der Galerie The Box eindrucksvolle neue Arbeiten. Zu sehen gibt es glänzende Fotokompositionen, beispielsweise mit Lack und Mieder oder teilweise nackter Haut auf Straßenkreuzer. Vernissage am Freitag, 15.3.2013, 19 Uhr, Ausstellung 16.3. bis 14.4.2013, The Box, Duisburger Straße 97

 

 


 

 

Rusted Ideas

Pixelpancho im Pretty Portal

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Die Galerie Pretty Portal präsentiert im März die aussergewöhnlichen Werke des italienischen Künstlers Pixelpancho, der als einer der neuen Größen der italienischen Urban Art Szene gilt. In der von ihm geschaffenen surrelistischen Welt verschmelzen Marionetten, Robotor, Spielzeuge und uralte Kreaturen zu einer Verbildlichung und Anspielung auf große Marken des Kommerzes, Superhelden und namenhafte Popikonen. Pixelpancho gelingt es nicht bloß auf Grund seiner auffälligen Motive zu überzeugen. Geprägt von seinem Studium an der „Albertina Akademie der schönen Künste,“ gefolgt von einem weiteren Abschluss an der Akademie Valencias, fand Pixelpancho recht bald zu seinem ganz eigenen Stil. Dabei lassen sich Bezüge zu dem bekannten Maler Joaquin Sorolla, der politischen Gruppe “El Equipo Cronica” bis hin zu der modernen Bewegung des Popsurealismus herstellen. Vernissage am Freitag, 22. März 2013, 19 bis 22 Uhr.GaleriePretty Portal, Brunnenstraße 12

 


 

Rolfes&Weber

BODYMERGE

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Suchbildern gleich verschmelzen bemalte Körper mit der Natur an außergewöhnlichen Orten: BODYMERGE heißt das Projekt, an dem Fotograf Jochen Rolfes und Skulpteur Jürgen Weber seit 2010 gemeinsam arbeiten. Mit Hilfe von Farben, Schablonen und strukturgebenden Materialien lässt Jürgen Weber das jeweilige Model quasi unsichtbar werden, beziehungsweise mit dem Hintergrund eins werden. Jochen Rolfes begleitet den Prozess und hält das für den Moment geschaffene Werk in eindrucksvollen Bildern fest - großformatige Fotografien, die von unglaublicher Intensität sind. Im Designhotel The New Yorker können ihre Werke noch bis zum 30 April bewundert werden: The New Yorker Hotel, Deutz-Mühlheimer Straße 204, 51063 Köln. Ausstellung vom 1. März bis 30. April 2013. Hier gehts zur Liveperformance. 

 

IÖV ART - die Zweite

Brockers, Zaro, Ziegler

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Nach einem gelungenen Auftakt eröffnet die zweite IÖV ART mit ausgewählten Werken von Sonja Brockers, Emanuel Zaro und Michael Ziegler. Sie sind Mitglied im Verein Düsseldorfer Künstler e.V., mit dem das Institut in Sachen Kunst nun schon zum zweiten Mal kooperiert. Sonja Brockers macht keine halben Sachen. Sie taucht gerne ein in andere Welten, andere Lebensmuster und lässt sich gänzlich und aktiv darauf ein, um die Erfahrungen später in Bilder umzusetzen. Als beispielsweise das Thema Zirkus im Mittelpunkt stand, machte sie Karriere als Artistin und baute ein eigenes Zirkustheater auf. Auch die Arbeiten, die nun in Hilden zu sehen sind, beruhen auf eigenem Erleben. Hier ist sie buchstäblich abgetaucht: Fischschwärme, Robben, Taucher verharren im Schwebezustand im diffusen Licht der faszinierenden Unterwasserwelt. Emanuel Zaro ist ein Meister des Details. Seine Bilder wirklich zu erfassen braucht Zeit, was aber ein großes Vergnügen bereitet. Denn aus der Ferne betrachtet zeigen die Arbeiten Anderes als bei näherer Betrachtung. Ist beispielsweise aus der Distanz ein Gesicht oder eine Figur zu erkennen, löst sich das Motiv mit jedem näheren Hinsehen in neue und kleinste Elemente auf: Gesichter, Räume, Gegenstände im Miniformat. Gemalt sind seine intensiven Werke in Farben mit intensiver Strahlkraft, monocrom oder schwarz-weiß. „Ich sehe was, was du nicht siehst“ könnte als Klammer über den Fotografien von Michael Ziegler stehen. Der Absolvent der Hochschüle der Künste in Berlin (Meisterschüler von Prof. H. Lortz) und 1993 „Docteur des beaux arts“ in Mülhausen/Strassburg fordert in seinen Arbeiten auf zum „zweiten Blick“. Dann erkennt der Betrachter beispielsweise, dass ein pittoreskes Fenster mit Blumenkasten davor zugemauert ist und die Blüten teilweise aufgemalt sind. In der IÖV ART Ausstellung zeigt er seine Fotografien bewusst in kleinen Versionen, weil er mit Motiven und nicht mit großen Formaten überzeugen will. Vernissage Mittwoch, 6. März 2013, 19 Uhr. Ausstellungsdauer: 06.03.2013 bis 30.04.2013, montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 17 Uhr, Institut für öffentliche Verwaltung NRW, Hochdahler Straße 280, 40724 Hilden (Abbildungen von oben nach unten: Sonja Brockers, Emanuel Zaro, Michael Ziegler. 

 

 

 



Museum Kunstpalast

Die „Grosse“ 2013

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Es ist angerichtet: „Die Grosse Kunstausstellung NRW Düsseldorf“ im Museum Kunstpalast lädt zum Kunstgenuss. Es ist die jährliche und größte von Künstlern für Künstler und Künstlerinnen organisierte Ausstellung in Deutschland und wird seit über 100 Jahren vom Verein zur Veranstaltung Kunstausstellungen e.V. ausgerichtet. Die teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen werden von einer wechselnden Jury ausgesucht. Außerdem werden traditionell ausgewählte Künstler und Künstlerinnen mit den Preisen „Kunstpreis der Künstler” und mit einem „Förderpreis” gewürdigt. Den Förderpreis erhält in diesem Jahr Sebastian BARTO Kalitzki. Er ist ein Meister der „Klebe-Striche“ und wird einige Wände mit seinen Installationen bespielen. Zu sehen ebenfalls - faszinierende Fotografien von Ansgar Maria van Treek . Fast schon ein Dauergast auf der Grossen: die Düsseldorfer Künstlerin Renate Behla, deren poetische Bildwelt zur eingehenden Betrachtung auffordert. Eröffnung 23.Februar 2013, 18 Uhr, Robert Schumann Saal, Ausstellung: 24.Februar bis 17.März.2013, Museum Kunstpalast. Die gezeigten Kunstwerke können direkt in der Ausstellung erworben werden.

 

The Dispossessed

BTOY im Pretty Portal

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Die spanische Künstlerin Andrea Michaelson, die sich hinter dem Psydonym BTOY verbirgt, ist eine der wohl bekanntesten weiblichen Protagonistinnen der Urban Art. Im Januar waren ihre Bilder bereits bei Ausstellungen in Paris und Barcelona zu sehen. Im Februar führt ihr Weg von Venedig, über die Bundeskunsthalle in Bonn nach Düsseldorf in die Galerie Pretty Portal . Hier zeigt sie eine Reihe ihrer in Mischtechnik aus Stencil (Schablone), Siebdruck und Malerei erstellten Werke und stellt gleichzeitig ein Buch vor, das ihrem Schaffen gewidmet ist. Die Künstlerin wird bei der Vernissage anwesend sein. 22. Februar bis 15. März 2013, Vernissage: 22.2., 19 Uhr, Pretty Portal, Brunnenstr. 12

 

 

 

 

Buch und Ausstellung

Klaus Klinger in der fiftyfifty Galerie

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Wer in Düsseldorf aufmerksam durch die Straßen geht, begegnet ihnen unweigerlich: den Wandbildern von Klaus Klinger, die gerne sozialkritisch aber auch mit leiser Ironie den Finger in so manch offene gesellschaftliche Wunde legen. In einem neuen Katalog hat der Gründer des Vereins Farbfieber nun auf mehr als 120 Seiten festgehalten, was im öffentlichen Raum der Stadt im Laufe der Zeit entstanden ist. Das eindrucksvolle Buch ist in der fiftyfifty Edition erschienen und wird im Rahmen einer Ausstellung mit Werken von Klaus Klinger vorgestellt. Und er wird auch in Zukunft bildlich den öffentlichen Raum aktiv mit gestalten: Beispielsweise im Zuge des groß angelegten Festivals 40 Grad – Urban Art , das im September in Düsseldorf mit Beteiligung von regionalen und internationalen Künstlern das Genre Street Art und Urban Art spektakulär in den Blickunkt rückt. Klaus Klinger: Buchvorstellung und Ausstellung, Freitag, 1. Februar 2013, 18 Uhr, fifityfifty Galerie, Jägerstraße 15.

 

Große Kunst für kleines Geld

Majo Brothers in Berlin

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Um Sticker-Unikate geht es beim "Oversized & Underpriced Round Four” Sticker Art goes Charity. Das Hatch Stickermuseum in Berlin präsentiert mit dem Support von der Superplan Galerie in Berlin Friedrichshain und Ink-a-zoid eine neue Runde des großartigen und großzügigen Kunst für Charity Konzepts. Mehr als 50 Urban Art Künstler gestalten jeweils einen übergroßen Sticker eines Urban Art Klassikers – dieses Mal ein "POST TRANSPORTER". Aus Düsseldorf dabei: die MaJoBrothers. Die großartigen Sticker-Unikate im A3 Format werden in der Galerie Superplan präsentiert und für soziale Zwecke zum kleinen Preis verkauft. Unterstützt wird wie immer das Projekt "SKATEISTAN", eine Skateboardschule in Afghanistan. Ein Teil der Einnahmen soll außerdem dem Erhalt des weltweit wohl einzigartigen Stickermuseums dienen. Vernissage 02. Februar, 20 Uhr, Ausstellung bis 16. Februar,Galerie "Superplan", Markgrafendamm 31 in Berlin-Friedrichhain, Öffnungszeiten: Mi. - So.12 bis 18 Uhr, www.superplan.net, www.hatchkingdom.com,www.ink-a-zoid.com,www.skateistan.org

 

Säle der verlorenen Schritte

Rainer Bergner im Oberlandesgericht

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Die passenden Fotos am richtigen Ort: Großformatige Fotografien von den Eingangshallen großer Gerichtsgebäude zeigt Rainer Bergner im Oberlandesgericht in Düsseldorf. Er setzt seine hochauflösenden Werke aus bis zu 100 Einzelaufnahmen zu einem beeindruckenden Panorama zusammen. So entstehen eine besondere Tiefenschärfe und ein suggestives Raumgefühl. Die Fotografie fasziniert Rainer Bergner seit seiner Jugend. Er hat die Schule für künstlerische Fotografie in Düsseldorf besucht und unterrichtet „Digitale Fotografie“. Seine Werke wurden u. a. im Dommuseum Frankfurt, im Museum Goch und im Stadtmuseum Düsseldorf gezeigt. In der Ausstellung im Oberlandesgericht präsentiert Rainer Bergner auf großformatigen Bildern Eingangshallen großer Gerichtsgebäude. Eröffnung am 30.01.2013, 17 Uhr. Ausstellung bis zum 30.04.2013 im Oberlandesgericht, Gebäudeteil B, Eingang Kurt-Baurichter-Straße, montags – freitags, 08.30 – 15.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Bitte beachten, dass das Gebäude nur mit einem gültigen Ausweis betreten werden kann.

 

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Reiner Kaltenbach + Stephan Widera

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Fotografie und Malerei – das Konzept der „Gegenüberstellung“ wird auch dieses Mal auf den 5 Etagen im Verwaltungsgebäude des BLB verfolgt und wird durch die Unterschiedlichkeit der Genres ausgesprochen spannend sein. Reiner Kaltenbach hat Visuelle Kommunikation studiert und bei Robert Mapplethorpe assistiert. Seine künstlerische Fotografie entwickelte er aus dem kulturellen Erfahrungsaustausch mit der Kamera, insbesondere in asiatischen Ländern und der Leidenschaft für mystische Themen. So entstanden Projekte wie „Bali“: Professionelle Bodypainter arrangierten und bemalten die Körper von Tänzern und Models in den Landschaften. Stephan Widera ist ein Vertreter des zeitgenössischen Surrealismus. Im Gegensatz zu den klassischen Surrealisten der 20er Jahre, welche das "Unterbewusste" und den Traum als kreative Quelle nutzten, schöpft Stephan Widera seine Ideen aus den Medien und seiner Umgebung. Durch Veränderung und Neukomposition soll aber auch hier, wie bei den historischen Surrealisten, der Realismus überwunden und eine eigene (höhere) Wirklichkeit erreicht werden. Oft verarbeitet er in seinen Bildern das Spannungsfeld Mensch-Natur-Technik. Vernissage am Mittwoch, 30. Januar, 17 bis 19 Uhr . Ausstellung vom 30.1. bis 15.3., montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Eduard-Schulte-Straße 1, 40225 Düsseldorf.

 

Leckerbissen für alle Sinne

Kunstmacher41

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Am 01.02.2013 startet eine neue Kulturreihe in Hochdahl. Dorothea Speer, Elke Nußbaum, Irmgard Hamacher und Andreas Storz veranstalten im Atelier Kunstmacher41 gemeinsam Abende mit Kunst und Literatur, Kulinarischem und Live-Musik. Los geht es am 1. Februar mit "Kunst, Literatur und Musik zum Anbeißen". Neben den ausgestellten Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler zum Thema Essen werden literarische Leckerbisssen geboten, die von Live-Musik begleitet werden. Eine kulinarische Kostprobe krönt den Abend. 1. Februar 2013, 19 bis 21 Uhr, Atelier Kunstmacher41, Trills 41, 40699 Erkrath (gegenüber der Kirche). Kostenbeitrag 5 Euro/Person, Anmeldung unter 01573-9704428 oder per Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. '; document.write( '' ); document.write( addy_text67039 ); document.write( '<\/a>' ); //--> Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

Maskenbild(n)er

JOe Hennig im Salon d'21

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Masken faszinieren. In allen Kulturen, auf allen Kontinenten, seit der Mensch denken kann. Maskenbilder präsentiert der Graffiti Künstler Joe Hennig aktuell im Salon d’21. Passend zur 5. Jahreszeit, der Hochzeit der Masken, dem Rheinischen Karneval, zeigen seine Arbeiten eindrucksvolle Variationen, figürlich und abstrakt auf unterschiedlichen Materialien wie Holz, Papier, Leinen. Dazu benutzt Joe Hennig, der seit mehr als zwei Jahrzehnten künstlerisch arbeitet und als Teil des Künstler-Duos MaJo Brothers in der Graffitiszene über die Grenzen Düsseldorfs hinaus bekannt ist, Techniken wie Schablone, Sprühlack und Acryl. Maskenbild(n)er, Vernissage 8. Februar 2013, ab 18 Uhr, Salon d’21, Kanzlei Gaida, Rathausufer 21. Die Rechtsanwältin Andrea Gaida bietet in regelmäßigen Abständen in ihrer Kanzlei den Rahmen für Diskussion und Kommunikation und Künstlern die Möglichkeit, sich und ihr Können zu präsentieren. Da der Raum begrenzt ist, können leider nur geladene Gäste an der Veranstaltung teilnehmen.

 

Lyrik + Atelier

Johanna Hansen

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Wenn die Düsseldorfer KünstlerinJohanna Hansen in ihr Atelier einlädt, ist häufig Bildhaftes mit Lyrik verknüpft. So kommen zu Wort die Autoren Farhad Ahmadkhan, Wolfgang Allinger und die Künstlerin selbst. Unter der Moderation von Inge Hufschlag und der musikalischen Begleitung von Christina Fuchs erwartet die Gäste ein kunstspannender Tag.Eintritt inklusive Imbiss 10 Euro, Sonntag 20. Januar 2013, 11.30 Uhr, Atelier Johanna Hansen, Düsselstraße 21. Da der Platz im Atelier begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten: 0173-53 19 687

 

Traumreigen von GeistReich

Kroggel & Schmälzlein

kroggel

GeistReich – der Titel der künstlerische Zusammenarbeit von Malerin Sabine Kroggel und Lyriker Benjamin Schmälzlein. Sabine Kroggel, Gewinnerin des Kunstwettbewerbs KommandoKartenKunst 2012 des Düsseldorfer Künstler e.V., spiegelt in ihren oft traumartigen Bildern die intensive Auseinandersetzung mit psychosozialen und philosophischen Themen. Sie zeigt die sichtbare und die unsichtbare Welt, einen flüchtigen Augenblick, den kurzen Moment im Jetzt. Die Lyrik des jungen Künstlers Benjamin Schmälzlein ist ebenfalls keine leicht zu konsumierende Kost. Er zeichnet mit seinen Worten verstörend dichte Traumgemälde, die zur Entschlüsselung einladen. Die Künstler verstehen ihre Zusammenarbeit als Projekt mit dem Ziel, Wort und Bild in eine Beziehung zu setzen, welche nicht erklärt oder illustriert, sondern die im Sinne einer offenen Kommunikation wirken soll. Bilder werden zu Worten und Worte rufen Bilder in den Sinn. Vernissage Donnerstag 17. Januar, 19 Uhr, Ausstellung bis 17. Februar 2013, Galerie ART-ECK, Solingen-Gräfrath, Küllersberg 1

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Aktualisiert ( Sonntag, den 06. November 2016 um 14:32 Uhr )